FF Gunskirchen - Freiwillige Feuerwehr Gunskirchen
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gedruckt am 23.09.2017 13:12

Brandverhütung bei Heizungen

Mit Beginn der Heizsaison steigt auch die Zahl der Brände durch unsachgemäße Aschelagerung, durch Funkenflug und durch Entzündung brennbarer Stoffe am Heizgerät. Beachten Sie daher folgende Sicherheitstipps zur Brandverhütung für verschiedene Heizgeräte.

 

Explodierende Kachelöfen

Lassen Sie nach dem Anheizen die Ofentür so lange offen, bis das Holz zu einem niedrigen Glutstock herabgebrannt ist. Erst dann die Ofentür schließen. Schließt man die Tür zu früh, bilden sich brennbare Gase, die explodieren können.

 

offene Kamine

Funken und herausfallendes brennendes oder glosendes Holz können brennbare Materialien entzünden. Da Funken oft meterweit spritzen, können Kleidung, Polstermöbel, Bodenbeläge, Vorhänge, Papier usw. auch in größerer Entfernung entzündet werden. Schutz gegen diese Brandgefahren bieten Funkengitter. Angeheizte, offene Kamine niemals unbeaufsichtigt lassen.


Glutreste in der Asche

In der vermeintlich erkalteten Asche können sich noch bis zu 72 Stunden Glutreste verbergen. Asche darf deshalb nie in leere Waschmitteltrommeln, Schachteln oder Kunststoffbehälter geleert werden. Zur sachgerechten Entsorgung eignen sich nur Metallbehälter mit Deckel.

 

Elektroheizgeräte

Sie können dann gefährlich werden, wenn sie alt oder teilweise defekt sind (geknickte Kabel, Heizspiralen, schadhafte Stecker). Vermeiden Sie auch stärkere Verstaubungen. Die unmittelbar glühenden Teile können brennbare Materialien entzünden, wenn sich diese zu nahe am oder sogar auf dem Gerät befinden. Daher: Papier oder Kleidungsstücke nie auf Heizgeräte legen!

 

jährliche Überprüfung

Lassen Sie Ihre Heizanlage für feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe oder Ihre Hackschnitzelheizung zumindest einmal jährlich vor Beginn der Heizsaison auf deren Funktionssicherheit überprüfen.

 

Verrußung von Heizungsrohren

Oftmals sind die Rauchrohre zu lang und nicht isoliert. Auch lassen viele Schornsteine in Bezug auf die Isolierung zu wünschen übrig. Das sind Gründe dafür, dass die feuchten Rauchgase mit Ruß vermischt, sich im Rohr und Schornstein absetzen.

Ruß ist fast reiner Kohlenstoff. Bei einem Schornsteinbrand entstehen Temperaturen von über 1000 Grad C, die schon manchen Schornstein haben reißen lassen, so dass ein Brand im Gebäude entstand.

Im Brandfall muss sofort eine Kette mit Kugel von der Schornsteinmündung herabgelassen werden, die den verengten Schornsteinquerschnitt vom aufgeblähten Ruß befreit. Geschieht das nicht, kann der Schornstein durch den Hitzestau reißen oder es kann zu Verpuffungen kommen. Die größte Gefahr besteht für das Gebäude in der Nachheizphase. Jetzt dringt die Hitze vom Schornsteininnern nach außen.

In den Schornstein darf weder Wasser noch Pulver gespritzt werden. Es würde wegen der großen Hitze zu schlagartigen Volumenvergrößerungen kommen, die das Schornsteinmauerwerk reißen lassen.




Foto: FF Gunskirchen

Foto: FF Gunskirchen

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Markus Igelsböck hat diesen Bericht am 06.08.2013 um 21:26 erstellt und veröffentlicht.





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