FF Gunskirchen - Freiwillige Feuerwehr Gunskirchen
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gedruckt am 13.11.2018 20:13

Übung Wohnhausbrand


Übung Wohnhausbrand | Foto: FF Gunskirchen

Brandeinsatz
08.11.2017 12:31


Am 2. November fand wie üblich, die wöchentliche Übung der Feuerwehr Gunskirchen statt.

Angenommen wurde ein Wohnhausbrand mit 2 vermissten Personen.

Das Hauptaugenmerk wurde bei dieser Übung auf das richtige Arbeiten und Verhalten der  Atemschutztrupps bei verschiedenen auftretenden Situationen gelegt.

Beim Eintreffen des „Tank-Gunskirchen“ wurde dem Einsatzleiter von einem Caritas Mitarbeiter mitgeteilt, dass es im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen sei.

2 ältere Personen die der Mitarbeiter betreut, galten zu diesem Zeitpunkt als vermisst. Ebenso waren das Fenster zum Küchen und Wohnbereich bereits zersprungen und die Flammen setzten die Hausfassade bereits in Brand.

Vom Einsatzleiter wurde nach der Lageerkundung der Befehl der Menschenrettung unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr gegeben.

Gleichzeitig wurde der Lüfter für die Ventilation in Stellung gebracht (Aus  Übungstaktischen Gründen durfte dieser allerdings nicht eingesetzt werden).

Durch das zweiteintreffende Fahrzeug „Rüstlösch-Gunskirchen“ wurde ein Atemschutztrupp gestellt welcher die Brandausbreitung im Dachgeschoss verhindern sollte. Von diesem wurden im Dachgeschoss gefährliche Stoffe gefunden, welche ins Freie gebracht wurden.

Gleichzeitig wurde mittels 2 Rohren Straßen und Hofseitig der Dachstuhlbrand bekämpft.

Durch die „Pumpe-Fallsbach“ wurde zwischenzeitlich eine Wasserversorgung vom nahe gelegenen Hydranten hergestellt und die Einsatzstelle abgesichert. Die „Pumpe-Gunskirchen“ stellte einen  Atemschutzrettungstrupp für die im Brandobjekt befindlichen Trupps bereit.

Durch den 1. AS Trupp wurden die beiden vermissten Personen rasch im Haus  gefunden und konnten gerettet werden.

Bei der Rückmeldung des AS Trupps bei der Atemschutzsammelstelle wurde festgestellt dass ein Atemschutzträger vermisst wird. Sofort machte sich der Rettungstrupp einsatzbereit und begab sich in das Brandobjekt. Der verletzte Atemschutzträger wurde schnell gefunden und ins Freie gerettet.

Die bereit stehende Rettung übernahm die Betreuung der verletzten Personen.

Ziel der Übung allen Kameraden einen möglichen Atemschutznotfall in Erinnerung zu rufen. Die Überwachung der Atemschutztrupps stellt eine große Herausforderung da, die gerade in der Erstphase Personell sehr schwer zu bewerkstelligen ist.


Einsatzart:
Übungsalarmierung

Alarmierungsart:
persönlich

Einsatzort:
Moostal

Alarmierung:
02.11.2017 19:00 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge:
ULF-A (Universallöschfahrzeug mit Allrad), RLF-A (Rüstlöschfahrzeug mit Allrad), LFB-A2 (Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung mit Allrad), KLF-A (Kleinlöschfahrzeug mit Allrad)

Einsatzkräfte:
FF Gunskirchen






Philipp Knogler hat diesen Bericht am 08.11.2017 um 12:33 erstellt.
Christoph Füreder hat diesen Bericht am 08.11.2017 um 12:59 veröffentlicht.





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